14: Prävention und Intervention
Inhalt
Prävention
Wir haben unser Gewaltschutzkonzept (GSK) bereits im Herbst 2024 an die
Präventionsstelle des Erzbistums zur Überprüfung geschickt. Leider haben wir
immer noch keine Rückmeldung, obwohl wir schon mehrfach nachgefragt haben. Wir
bleiben weiter dran und bemühen uns um eine Rückmeldung.
Unser ehrenamtliches Präventionsschulungs-Team (PVO-Team) hat erneut exzellente
Arbeit geleistet. Im Juni haben wir auf einem Klausurtag an unserem
Schulungskonzept für Basisplus-Schulungen zur Prävention gearbeitet und die
neuen Aspekte des Gewaltschutzkonzeptes in unser bestehendes Konzept integriert.
Präventionsschulungen Basisplus bieten wir für alle KjGler*innen kostenlos an,
da sie eine verpflichtende Voraussetzung für die Tätigkeit/den Einsatz als
Leiter*in ist. Vom Bistum gibt es für unsere Präventionsschulungen
bedauerlicherweise keine Förderung. Deswegen machen wir mit jeder durchgeführten
Präventionsschulung Verlust. Eine zukünftige Förderung durch das Bistum ist auch
nicht absehbar. Aufgrund der vielen Aufgaben und Projekte im vergangenen Jahr
konnten wir hier leider auch keine Veränderung erwirken.
Alle Pfarreien und Regionen müssen ihre alten institutionellen Schutzkonzepte
überarbeiten und zu Gewaltschutzkonzepten weiterentwickeln. Die Verantwortung
dafür tragen die Regional- und Pfarrleitungen. Die Diözesanstelle und ein
ehrenamtliches Team (GSK-Team) unterstützen bei diesem Prozess. Im Herbst haben
uns mehrere Risiko- und Potenzialanalysen aus den Pfarreien und Regionen
erreicht. Unsere GSK-Teamer*innen konnten gemeinsam mit den Pfarreien und
Regionen schon die ersten Gewaltschutzkonzepte erstellen. Bitte wendet euch bei
Fragen während der Erarbeitung eures Schutzkonzeptes an Tina.
Präventionsschulungen
Es haben im Berichtszeitraum 13 Präventionsschulungen (Typ Basisplus und
Vertiefungsschulungen) stattgefunden:
13 Präventionsschulungen (Basisplus und Vertiefung) davon
Intervention
Auch in diesem Berichtszeitraum gab es wieder unser Angebot des Beratungshandys
für Ferienzeiten. Freizeit-Teams können sich bei Fragen und herausfordernden
Situationen bei uns melden und bekommen Unterstützung von uns. Es ging bei den
Beratungsanfragen nicht nur um (sexualisierte) Gewalt, sondern auch um
Unsicherheiten bei Versicherungs- und Rechtsfragen, oder den Umgang mit
Teilnehmer*innen mit herausforderndem Verhalten. Dieses Jahr waren es weniger
Anfragen als in den letzten Jahren. Wir haben uns die Frage gestellt, ob das
Angebot nicht bekannt genug ist oder ob es andere Gründe dafür gibt. Gebt uns
gerne dazu eine Rückmeldung.
