21: KjG Landes- und Bundesebene
Inhalt
Kurz und knapp
Das LAG-Wochenende mit Landesversammlung hat im November in Lennestadt (DV
Paderborn) stattgefunden.
Die LAG hat sich neu aufgestellt und die Arbeitsweisen für eine engere und
konsistentere Zusammenarbeit angepasst.
Das Landessekretariat wurde umbenannt in Landesvorstand und das Landespräsidium
in Landesausschuss (LAUS).
Im Berichtszeitraum tagte der Landesausschuss (LAUS) digital und es gab ein
Präsenztreffen in Essen. Zusätzlich fand im November die Landesversammlung
innerhalb des LAG-Wochenendes im DV Paderborn statt, wo wir durch Caro, Maike
(DA), Hannah (DA) und Freddy vertreten waren. Vor der Bundeskonferenz 2025 und
dem Herbstbundesrat gab es eine gemeinsame Beratung zu den Anträgen.
Bei der Landesversammlung wurden die internen Strukturen und Arbeitsweise
inklusive der Satzung reflektiert und angepasst, zum Beispiel soll der
öffentliche Auftritt der LAG überarbeitet werden. Außerdem haben wir Florian
Janßen (DV Aachen) und Sarah Ingensandt (DV Köln) aus dem Landesvorstand
verabschiedet. Einen großen Dank an beide für ihr mehrjähriges Engagement in der
KjG LAG NRW!
Der neue Vorstand besteht nun aus Marcel Krups (DV Münster) und Robin Borchers
(DV Essen), im LAUS vertritt uns Freddy. Durch viele Personalwechsel innerhalb
des LAUS war es schwierig ins Arbeiten zu kommen. Deswegen wurde durch die
Landesversammlung auch eine Amtszeit von einem Jahr mit Entsendung auf der
ordentlichen Versammlung festgelegt, statt wie vorher die Mitgliedschaft im LAUS
an die derzeitigen Aufgabenbereiche der DLs in den DVs zu binden, welche
unterjährig häufiger wechseln können. Wir erhoffen uns hierdurch eine engere und
konsistentere Zusammenarbeit zwischen den DVs. Ebenfalls wurde die nächste
Landesversammlung in 2026 und das nächste LAG-Wochenende für 2027 im DV Aachen
beschlossen.
Bewertung
Die Arbeit im LAUS war durch viele personelle Wechsel und Terminkonflikte
zunächst schleppend. Durch die Neuaufstellung auf der Landesversammlung blicken
wir aber positiv in die Zukunft.
Das Netzwerken zwischen den DVs finden wir immer noch sehr wertvoll und freuen
uns, dass der Fokus der LAG dementsprechend reflektiert und neu gestaltet wurde.
Bundesebene
Kurz und knapp
Teilnahme an Herbstbundesrat und Bundeskonferenz – Frühjahrsbundesrat steht noch
aus
Im Berichtsjahr haben wir sowohl am Herbstbundesrat als auch an der
Bundeskonferenz teilgenommen. Aufgrund der Terminkollision mit der Kinderstadt
waren wir beim Herbstbundesrat lediglich durch Leo als delegierte Person
vertreten. Bei der Bundeskonferenz konnten wir nahezu alle unsere Stimmen
wahrnehmen. Zum Zeitpunkt der Berichtslegung steht der Frühjahrsbundesrat 2026
noch aus. Aufgrund von Überschneidungen mit dem RegVT sowie privaten Terminen
innerhalb der Diözesanleitung werden wir voraussichtlich auch beim
Frühjahrsbundesrat nur mit einer Stimme vertreten sein.
Im vergangenen Berichtszeitraum haben wir dennoch versucht uns in vielfältiger
Weise in den Bundesverband einzubringen. Auf der Bundeskonferenz haben wir
insgesamt sieben Anträge eingebracht. Davon waren sechs Satzungsänderungsanträge
und einer ein Sachantrag. Der Sachantrag wurde von uns in Zusammenarbeit mit den
Diözesanverbänden Berlin und Freiburg erarbeitet und gestellt. Inhalt des
Antrags war die Positionierung der KjG zum Thema Schwangerschaftsabbrüche, sowie
diverser Forderungen an Kirche und Politik. Aufgrund von ausgiebigen
Diskussionen und unterschiedlichen Meinungen und Sichtweisen des Themas wurde
der Antrag nicht in seiner gestellten Variante angenommen. Anstelle dessen wurde
er durch eine ergebnisoffene Auseinandersetzung mit dem Thema, dem
dahinterstehenden Meinungsbildungsprozess, sowie einem Fachtag ersetzt. Aktuell
liegt die Bearbeitung des Themas beim Bundessachausschuss „Glaube und Kirche“.
Die von uns gestellten Satzungsänderungsanträge hatten vor allem das Ziel unsere
Satzungsänderungen, die mit der Bundessatzung nicht im Einklang stehen,
abzuändern und so die Arbeit in unserem Diözesanverband nach unseren
Vorstellungen zu ermöglichen. Die Anträge befassten sich mit den folgenden
inhaltlichen Aspekten:
Unserem alternativen Geschlechtergerechtigkeitsmodell
Änderung der Ausnahme der geschlechtergerechten Delegations- und Ämterbesetzung
Änderung des zuständigen Gremiums beim Ausschluss einer Pfarrei durch einen
Bezirksverband
Änderung des Vorsitzes von Gremien
Streichung der Nachbesetzung von INTA*-Stellen
Änderung der Frist des Unterlagenversandes
Auf der Bundeskonferenz wurde aufgrund der Priorisierung der Konferenz und den
mangelnden zeitlichen Ressourcen nur der vierte Satzungsänderungsantrag zur
Änderung des Vorsitzes von Gremien angenommen. Alle weiteren wurden auf die
kommende Bundeskonferenz vertagt.
Der Austausch und Kontakt zur Bundesebene gestaltete sich im Berichtszeitraum
weiterhin positiv. Hatten wir Rückfragen, wurden diese zumeist in kurzer Zeit
beantwortet oder uns wurde Unterstützung angeboten. Auch von uns angebrachte
Kritik wurde ernstgenommen, in gemeinsamen Gesprächen aufgegriffen und
mitgenommen. Ebenso merken wir, dass es der Bundesleitung gut tut wieder zu
dritt, also voll besetzt, im Vorstand arbeiten zu können.
Auch haben wir versucht erneut als Kooperations-DV an der Durchführung eines
Fachtags mitwirken zu können. Da wir bereits den letzten Fachtag gemeinsam mit
der Bundesebene veranstaltet haben, hat sich die Bundesleitung dieses Mal für
einen neuen Standort und einen anderen Diözesanverband entschieden.
Doch nicht nur der Austausch mit der Bundesebene, sondern auch mit den anderen
Diözesanverbänden ist eine wertvolle Bereicherung. So konnten wir uns weiter
vernetzen und Erfahrungen teilen.
Bewertung
Wir haben uns im vergangenen Jahr in vielen Ausschüssen einbringen und viele
Anträge mit auf die Konferenzen nehmen können.
Leider wurden nur wenige Anträge in der Konferenz beraten und angenommen.
Das finden wir natürlich schade.
