Uns ist in der Vergangenheit vermehrt aufgefallen, dass die aktuelle Preisgestaltung der Merch Artikel dazu führt, dass diese für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene nicht bezahlbar sind. Dies führen wir vor allem auf die hohen Herstellungskosten für nachhaltige Produkte zurück. Eine Nachhaltige Herstellung ist uns weiterhin wichtig, gleichzeitig wollen wir sicherstellen, dass sich alle KjGler*innen unsere Merch-Artikel leisten können.
Ä2 zu A9: Überarbeitung der Umweltstandards
Von Zeile 78 bis 80 einfügen:
nachhaltige Alternativen. Dazu achten wir auf verwendete Rohstoffe, faire Herstellungsprozesse sowie Langlebigkeit der Produkte. Zudem achten wir darauf, dass sich unsere Merchandising-Artikel in einem preislich angemessenem Rahmen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene befinden. Bei Textilien verwenden wir ausschließlich fair gehandelte Artikel, die möglichst auch biozertifiziert
Der KjG-Diözesanverband im Erzbistum Köln leistet einen Beitrag zum Umweltschutz
durch die Umsetzung folgender Standards:
Die Umweltstandards bilden die Grundlage unserer Arbeit in der KjG und werden
von uns nach außen vertreten. Um neue Mitarbeitende der Diözesanstelle für
nachhaltiges Verhalten im Arbeitsalltag zu sensibilisieren sind die Standards
fester Bestandteil der Einarbeitung.
Die Standards und ihre Einhaltung werden jährlich innerhalb des
Diözesanausschusses überprüft. Mit den Mitarbeitenden der Diözesanstelle werden
die Umweltstandards und ihre Anwendung jährlich besprochen. Bei Bedarf werden
die Umweltstandards der Diözesankonferenz zur neuen Beschlussfassung vorgelegt.
Energie
Wir pflegen grundsätzlich einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Energie
und sparen, sofern möglich, Strom und Gas ein.
Klimaanlagen und Heizkörper werden bei längerem Verlassen von Räumen soweit
möglich heruntergeregelt und das Licht ausgeschaltet. Warmwasser wird sparsam
verwendet.
Um Energie einzusparen, setzen wir nur energiesparende Modelle (z.B. LED) ein.
Außerdem nutzen wir da wo es sinnvoll und möglich ist Steckerleisten mit An/Aus-
Schaltung.
Wir sensibilisieren uns und die Mitarbeitenden der Diözesanstelle hinsichtlich
des Energieverbrauch bei der Benutzung von generativen KI-Systemen und einer
angemessenen Nutzung.
Dort, wo wir es selbst entscheiden können, beziehen wir Ökostrom aus 100 %
erneuerbaren Energien ohne Zertifikatskauf und überprüfen regelmäßig die
Anbieter. Andernorts wirken wir daraufhin, dass der gewählte Stromtarif dies
ebenfalls erfüllt.
Mobilität
Bei allen Fahrten achten wir auf eine nachhaltige Wahl des Verkehrsmittels in
Relation zum notwendigen Zeitaufwand.
Dazu wählen wir Veranstaltungsorte so aus, dass sie mit öffentlichen
Verkehrsmitteln erreichbar sind und informieren die Teilnehmenden über eine
mögliche An- und Abreise per ÖPNV. Veranstaltungsbeginn und –ende planen wir so,
dass öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden können.
Bei Fahrten mit dem Auto bilden wir möglichst Fahrgemeinschaften und gestatten
dafür eine höhere Fahrkostenabrechnung. Alles weitere regelt die
Fahrtkostenregelung des Diözesanverbands.
Die von der Diözesanleitung und den Mitarbeiter*innen der Diözesanstelle
verfahrenen Kilometer und das dadurch ausgestoßene CO2 werden durch Spenden an
ein Klimaschutzprojekt kompensiert. (Bei Fahrten per PKW und Fernstrecken per
Bahn werden die Kilometer summiert; pro Jobticket wird eine Pauschale
angerechnet.)
Bei der Automietung greifen wir möglichst auf emissionsfrei betriebene Autos
zurück.
Verpflegung
Wir reduzieren unseren Fleischverbrauch: Gremien und Veranstaltungen bewirten
wir grundsätzlich vegetarisch
Den Einkauf von Lebensmitteln kalkulieren wir in angemessener und nicht
überzogener Menge. Wir vermeiden grundsätzlich, dass Lebensmittel weggeworfen
werden.
Bei den Lebensmitteln und Getränken, die wir für unsere Veranstaltungen und
Sitzungen selbst einkaufen, achten wir auf, möglichst biologisch und regional
produzierte sowie fair gehandelte Produkte und saisonales Obst und Gemüse.
Außerdem bevorzugen wir Margarine (ohne Palmöl) statt Butter und bieten
grundsätzlich vegane Alternativen an.
Wir verzichten so weit wie möglich auf Tiefkühlprodukte und unnötige
Verpackungen. Zur Getränkeversorgung in der Diözesanstelle und bei
Großveranstaltungen nutzen wir Glas-Mehrwegsysteme.
Kakao, Schokolade und Kaffee kaufen wir selbst ausschließlich fair gehandelt,
sowie tierische Produkte immer nur aus biologischer Haltung. Wir kaufen zudem
keine auf alle Produkte des Nestlé-Konzerns und der Coca-Cola-Company.
Müll
Wir versuchen grundsätzlich die Entstehung von Müll zu vermeiden. Dazu kaufen
wir, möglichst verpackungsarm (insbesondere plastikarm), in angemessenen Mengen
ein und achten auf Wiederverwendbarkeit.
Wir trennen unseren Müll ordnungsgemäß nach den jeweiligen lokalen
Möglichkeiten.
Material
Bei Anschaffungen (z.B. Elektrogeräte, Möbel etc.) achten wir bei der
Produktwahl auf Energieeffizienz, nachhaltig produzierte Rohstoffe sowie
umweltverträgliche und faire Herstellungsprozesse. Zusätzlich ziehen wir in
Betracht, uns für bereits gebrauchte Produkte zu entscheiden.
Verbrauchsmittel (z. B. Reinigungsmittel, Toilettenpapier) kaufen wir
grundsätzlich nach Umweltkriterien ein. Dabei achten wir besonders auf
umweltverträgliche Inhaltsstoffe und Recycling-Produkte.
Wir reduzieren, nach Möglichkeit, die Anzahl an Print-Produkten. Wir drucken
bewusst und nicht in überzogenen Mengen.
Bei der Auswahl unserer Merchandising-Artikel entscheiden wir uns für
nachhaltige Alternativen. Dazu achten wir auf verwendete Rohstoffe, faire
Herstellungsprozesse sowie Langlebigkeit der Produkte. Zudem achten wir darauf, dass sich unsere Merchandising-Artikel in einem preislich angemessenem Rahmen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene befinden. Bei Textilien verwenden
wir ausschließlich fair gehandelte Artikel, die möglichst auch biozertifiziert
sind.
Kompensation
Durch die Einhaltung dieser Standards wollen wir unseren Büro- und Arbeitsalltag
möglichst nachhaltig gestalten. Zur Kompensation von CO2-Emissionen bei unseren
Großveranstaltungen spenden wir außerdem 2% der Ausgaben an ein durch den
Diözesanausschuss ausgewähltes Klimaschutzprojekt.
